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2005

Tag 2: Von Kapstadt nach Vredendal

Da war es wieder: "unser" Afrika, "unser" Kapstadt.

Einen langen und anstrengenden Nachtflug in den Knochen und Gesäßen standen wir wieder auf dem Flughafen dieser aufregenden und wunderschönen Stadt zwischen Atlantik und Indischem Ozean, wenn auch nur, um unseren Mietwagen in Empfang zu nehmen und die Stadt auch schon wieder richtung Norden gen Namibia zu verlaßen.

Mit dem Auto hatten wir diesmal weniger Glück und kein Upgrade seitens Europcars erwischt. Uns war ein Corolla der aktuellen Baureihe zugeteilt worden ? was solls, wenigstens mit Klimaanlage. Reicht ja auch.

Nach Erledigung der notwendigen Formalitäten und nachdem wir unseren Bargeldbestand an südafrikanischen Rands am Geldautomaten des Flughafens aufgefüllt hatten, fuhren wir auch schon via N1 und N7 gen Norden in Richtung Vredendal.

Da wir letztes Jahr mit unserer Unterkunft, ziemlich zufrieden gewesen waren, entschieden wir uns wieder dafür, in der Melkboomsdrift Lodge zu übernachten. Die Zimmer waren ebenso gut wie letzte Jahr (auch wenn der Name des Zimmers "Perdestal", d.h. "Pferdestall" anderes vermuten ließ...) und der Service war genau so freundlich. Die ganze Landschaft erblühte in der späten "flower seson", was die Gegend noch schöner machte. Hier fing unser Urlaub tatsächlich und endlich an, Urlaubßtimmung stellte sich ein.

Und so genemigten wir uns erst einmal ein zünftiges Open-Air-Scones-und-Kaffee-Mahl mit den wohl leckersten Scones südlich des äquators.

So waren wir dann auch bald von den Strapazen des Fluges erholt und konnten zu einer kleinen Tour durch die Gegend um Vredendal aufbrechen.

Klar mußten wir uns hier erst mal in Lutzville mit deren wirklich guten Weinen eindecken, um auch für die kommenden südafrikanischen Abende ausreichend gewappnet zu sein. überhaupt haben wir uns in diesem Urlaub den südafrikanischen Weinen und dem namibischen Bier und Cider ausgiebig gewidmet. Eigentlich fast schon Wahnsinn, wenn man bedenkt, daß sie zu diesem Zeitpunkt schon schwanger war, ohne es aber zu wißen. Na ja - unserer Tochter hat's offensichtlich nicht zu sehr geschadet. Die schnarcht gerade friedlich neben mir auf der Couch... DAS nenne ich ein Urlaubßouvenir!

Dann fuhren wir noch zum frische Seeluft schnuppern und Muscheln und Steinchen Sammeln an das Atlantikufer, wo uns ein kräftiger Atlantikwind um die Nasen blies. Aber bei so einem schönen, lauen Wetter ist auch ein kräftiger Wind sehr angenehm. Spannend war zu beobachten, wie einheimische Kinder den an diesem Tag stärkeren Wellengang des Atlantiks dazu nutzten, um in waghalsigen Kletterpartien Muscheln von den Felsen im Meer zu sammeln, wohl um diese Später von Muttern zubereiten zu laßen. So ganz einfach war das mit dem Muschelnsammeln gar nicht. Die hingen nämlich ganz schön fest am Fels. Ich habe selbst mal versucht eine zu lösen - ohne Meßer und ohne Tricks quasi unmöglich...

Morgen sollte es also endlich wieder über den Oranje nach Namibia gehen.

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